Trail Trans Tirol Tag 1
Kurzbeschreibung:
Tag 1 der Trail Trans Tirol durch das Karwendelgebirge nach Zirl
Auflistung der Orte:
Scharnitz
Solsteinhaus
Zirl (Inntal)
Track Beschreibung:
Begonnen hat der heutige Tag bereits um fünf Uhr in der früh. Zdenek hat sich bereit erklärt uns 5 Alpencrosser mit seinem Wohnmobil bis nach Scharnitz zu fahren. So sitzen Klaus, Frank, Günter, Michael und ich im gemütlichen im Heck des Fahrzeuges. Draußen prasselt erheblicher Regen auf uns nieder. Daher sind wir ziemlich desillusioniert und etwas geringer motiviert als sonst beim Start zu einem Alpencross. Alternativen wie Kiste Bier kaufen und …werden andiskutiert.
Schließlich erreichen wir gegen neun Uhr den Parkplatz in Scharnitz. Die Regenmengen erscheinen erträglich, von den beeindruckenden Bergen mit Blick auf die Kalksteinwände des Karwendels ist natürlich keine Rede. Daher beschließen wir auch gleich den Aufstieg zum erstem Ziel, dem Solsteinhaus auf den einfacheren Weg über die Kristenalm zu verlegen, statt die Variante über die Eppzirler Scharte, die uns wesentlich weiter nach oben führen würde, zu wagen.
Nach dem Anlegen aller vorhandenen Schutzsysteme gegen Eindringen von Wasser bis an den Körper geht es los. Gamaschen, Regenhosen und sogar Plastiktüten kommen zum Einsatz.
Aber bereits nach wenigen Kilometer absolvierter Strecke wird es uns allen zu warm. Also wieder weg mit den Regenklamotten und ab in den Rucksack damit. Locker geht es auf Schotter aufwärts bis zur Kristenalm. Danach ist aber bald Schluss mit Fahren und die Bikes müssen auf einem Trail nach oben geschoben werden. Regnen tut es schon lange nicht mehr, dafür ist es feucht und nebelig. Dann wird es steiler, daher ist es bequemer die Bikes zu tragen. Wir gewöhnen uns schon mal an diese Art der Fortbewegung, die wir in den nächsten Tagen sicher noch öfters praktizieren werden. Dann ist das Solsteinhaus erreicht. Unser Aufenhalt hier ist kurz und knapp: Protektoren an, Kleinigkeit aus dem Rucksack Essen, Bikes für die Abfahrt klar mach und hinab ins Inntal. Der Trail ist schön zu fahren, bei der Nässe bisweilen fahrtechnisch aber sehr anspruchsvoll. Doch nachdem wir uns an die schweren Rucksäcke und die Bedingungen des halbwegs griffigen Untergrundes eingestellt haben klappt es Bestens. Da werden wir doch etwas traurig, als wir nach einigen hundert Metern schon auf dem Schotterweg landen. Schnell und steil geht es weiter. Der Nebel zwingt uns den Speed etwas zu drosseln. Schnell ist der kleine Bahnhof von Hochzirl erreicht. Hier verlässt uns Zdenek, der zurück nach Scharnitz fahren wird.Von hier hinab nach Zirl.
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